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Leicht soll sie sein, die Liebe, und unbeschwert. Und damit das Baby nur dann kommt, wenn es wirklich gewünscht ist, gibt es eine Vielzahl von Verhütungsmethoden.
Für viele Paare ist Verhütung die natürlichste Sache der Welt. Mit etwas Übung und Interesse am eigenen Körper geht das nämlich auch ohne Hormone und Chemie.
Chemische Methoden wie Zäpfchen oder Schaum schützen nur bedingt. Daher kombiniert man sie besser mit Barrieremethoden wie Kondom oder Diaphragma.
Die Pille: Seit 1960 schützt sie zu fast 100 Prozent zuverlässig vor ungewollter Schwangerschaft und ist damit der wichtigste Vertreter der hormonellen Verhütung.
Einen Weg zurück gibt es kaum: Wer sich sterilisieren lässt, sollte sicher sein, dass er keine Kinder möchte oder die Familienplanung abgeschlossen ist.
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Chemische und Barriere-Methoden: Nur sicher in Kombination

Ob als Zäpfchen, Salbe, Schaum, Gel oder Tablette – Methoden, die auf chemischem Weg vor einer ungewollten Empfängnis schützen sollen, gibt es reichlich. Selbst wenn man sie genau nach Vorschrift anwendet, sollte man lieber zusätzlich auch mit Barrieremethoden verhüten, wenn man eine Empfängnis mit großer Sicherheit ausschließen will.

Im Überblick



Chemische Verhütung: Verlassen Sie sich nicht darauf!

(Pearl-Index: 3-21)

Chemische Verhütungsmittel, oft auch kurz (und nicht immer ganz zutreffend) als „Spermizide“ (spermientötend) bezeichnet, bestechen zwar auf den ersten Blick mit dem Vorzug, dass sie nicht – wie die Pille – in den Hormonhaushalt der Frau eingreifen und auch nur bei Bedarf angewendet werden müssen, sie haben aber teilweise unangenehme Nebenwirkungen, eignen sich nicht für alle Frauen und: Sie unterscheiden sich in puncto Sicherheit erheblich voneinander (wie aus dem Pearl-Index von 3-21 zu erkennen) und gelten generell als nicht sicher beziehungsweise sicher nur in Verbindung mit einer Barrieremethode.

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Wie wirken chemische Verhütungsmethoden?

Apotheken und Drogerien bieten eine Vielzahl chemischer Verhütungsmethoden zum freien Verkauf an – Salben, Zäpfchen, Schaum, Sprays oder Gele. Ihre Wirkung beruht darauf, dass sie einerseits die Spermien abtöten oder sie unbeweglich machen und sich andererseits über den Gebärmuttermund legen und die Spermien nicht in Gebärmutter oder Eileiter hochwandern können. Je nach Präparat unterscheiden sich die Wirkweisen etwas voneinander.
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Wie werden Zäpfchen, Schaum und Co. angewandt?

Damit chemische Verhütungsmittel ihre volle Wirkung entfalten können, müssen sie mindestens 10, besser 15 Minuten vor dem Verkehr tief in die Scheide direkt vor den Muttermund eingeführt werden. Vielen Präparaten ist deswegen ein kleiner Applikator beigefügt, mit dem sich das Gel oder die Salbe besser in der Scheide platzieren lässt. Ihre Wirkung hält in der Regel maximal 2 Stunden an und nur für einen Samenerguss. Danach muss die Prozedur gegebenenfalls wiederholt werden. Mit anderen Worten: Vor jedem einzelnen Geschlechtsverkehr muss neu verhütet werden.

Und in Verbindung mit Barrieremethoden?
Einige ölhaltige Spermizide können bei gleichzeitiger Anwendung mit Latex-Kondomen diese in Minutenschnelle angreifen und porös machen. Dann ist der Weg für Spermien aus dem Kondom frei. Sie sollten daher vor der Verwendung einer chemischen Verhütungsmethode in Kombination mit einem Latex-Kondom die Packungsbeilage genau studieren.
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Weniger sicher, aber besser verträglich?

Leider kann man das so nicht sagen. Zwar ist eine dauerhaft den Körper schädigende Wirkung bisher nicht bekannt. Die chemischen Verhütungsmittel wirken nur lokal, dort aber unter Umständen recht unangenehm: Durch die Schleimhautreizung kann es zu Brennen kommen, das sogar den sexuellen Genuss beeinträchtigen kann. Manche Frauen reagieren auch allergisch auf die Präparate, und Frauen, die hin und wieder unter Scheideninfektionen leiden, sollten sie nicht verwenden, weil sie das Scheidenmilieu empfindlich stören und damit besonders anfällig machen können.
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Von wegen „Männersache“: Kondome

Kondome gibt es nicht nur für Männer, sondern unter der Bezeichnung „Femidom“ seit 1990 auch für Frauen.
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Präservativ? Kondom? Alles eins! (Pearl-Index: 2-14)

Liebevoll auch als „Pariser“ oder „Londoner“ bezeichnet, sind Kondome (beziehungsweise Präservative) neben der Pille die beliebteste und am häufigsten eingesetzte Barrieremethode zur Verhütung. Und das mit Recht! Denn sie haben mehrere gute Argumente auf ihrer Seite: Sie greifen nicht in den hormonellen Regelkreis der Frau ein, sind daher frei von Nebenwirkungen und - bei richtiger Anwendung - relativ sicher. Mittlerweile gibt es Kondome nicht nur für den Mann, sondern auch für die Frau.

Kondome schützen vor sexuell übertragbaren Krankheiten
Sexuell übertragbare Krankheiten können nicht nur sehr unangenehm sein, viele bergen auch die Gefahr, dass sie, zu spät oder gar unbehandelt, zu bleibenden Schäden wie zum Beispiel Unfruchtbarkeit führen. Einen vergleichbaren Schutz bietet nur das Kondom für Frauen, das so genannte Femidom.
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Das richtige Kondom

Kondome dienen der Empfängnisverhütung und/oder dem Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Damit sie diese Aufgabe erfüllen können, müssen sie während des Verkehrs zuverlässig haltbar sein und dürfen nicht reißen oder platzen. In Deutschland wird deswegen seit fast 30 Jahren ein Gütesiegel für Kondome vergeben, das DLF-Gütesiegel (DLF = Deutsche Latex-Forschungs- und Entwicklungsgemeinschaft), das erteilt wird, wenn ein Kondom folgende Tests bestanden hat: auf Dichtigkeit, Aufblasbarkeit, Dehnung und mikrobiologische Reinheit.
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Die richtige Anwendung: Eine Frage des Sitzes

Dass das Kondom über das erigierte Glied gestreift wird, weiß jeder. Was viele nicht wissen: Damit nicht doch einzelne Spermien, die vor dem eigentlichen Samenerguss austreten, auf die Schamlippen gelangen und von dort aus ihren Weg in die Scheide finden, sollte das Kondom schon möglichst früh übergestreift werden und nicht erst unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr. Wichtig ist, dass es wirklich bis zur Peniswurzel heruntergezogen wird, damit es beim Verkehr nicht hochrutscht oder sich ganz vom Penis löst.

Vorsicht mit ölhaltigen Spermiziden, Vaseline und ölhaltigen Gleit- und Massagemitteln
Aus gutem Grund wird beim Einsatz chemischer Verhütungsmittel immer wieder empfohlen, sie mit einer Barrieremethode, zum Beispiel einem Kondom, zu kombinieren. Nicht alle chemischen Verhütungsmittel eignen sich jedoch dafür. Genau wie ölhaltige Gleitmittel und Vaseline greifen sie in Minutenschnelle das Latex des Kondoms an, so dass es porös werden kann. Dann kann es nicht nur zum Übertritt von Spermien in die Scheide kommen, sondern auch Krankheitserreger finden ihren Weg durch die Membran. Weil man eine solche Beschädigung des Kondoms nicht mit bloßem Auge erkennen kann, ist es ein Muss, vorher den Beipackzettel des verwendeten Spermizids oder Gleitmittels nach entsprechenden Hinweisen zu überprüfen. Bei wasser- oder silikonhaltigen Gleitmitteln besteht dieses Risiko übrigens nicht, denn sie schädigen das Latex nicht.
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Kondome richtig kaufen

Wunderbar einfach: Geld in den Automaten gesteckt, und schon wirft er Kondome aus. Dieser an sich richtige Gedanke, Kondome auch dort anzubieten, wo es zu Kontakten kommen kann – in Diskotheken und Kneipen zum Beispiel –, wirft zwei wichtige Fragen auf:
  • Sind die Kondome dort auch so gelagert, dass sie ihre Reißfestigkeit behalten? Eine zu kalte oder zu warme Aufbewahrung wie auch Temperaturschwankungen können Kondomen Schaden zufügen, den man auf den ersten Blick gar nicht erkennen kann. Beschädigte (zum Beispiel poröse) Kondome bergen aber die Gefahr, dass sie sowohl für Spermien als auch für Krankheitserreger durchlässig sind.
  • Gilt das Mindesthaltbarkeitsdatum noch? Auch Kondome können „verfallen“ und sind dann nicht mehr sicher.

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Haben Kondome auch Nachteile?

Viele Männer sind der Meinung, dass Kondome ihre Lust beeinträchtigen, weil sie den Hautkontakt verhindern und ihre Anwendung das Liebesspiel stören kann. Ob das „objektiv“ stimmt, ist bis heute nicht sicher geklärt – möglicherweise spielt hier die Vorstellung einer Störung eine viel größere Rolle als die Störung selbst.

Dass Latex-Allergien allerdings viel seltener sind als angenommen, ist wissenschaftlich belegt. Viel häufiger kommt es vor, dass auf zusätzlich verwendete chemische Verhütungsmittel oder Gleitmittel empfindlich reagiert wird, weil diese oft Reizstoffe enthalten, die nicht jeder verträgt.

Ein weiterer Nachteil von Kondomen ist ihr Geruch, den viele Menschen ausgesprochen unerotisch finden. Hier hilft etwas Experimentieren mit unterschiedlichen Produkten, denn nicht alle riechen gleich, und viele werden auch mit bestimmten Geruchs- und Geschmacksnoten angeboten.
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Femidom – das Kondom für die Frau (Pearl-Index: 5-25)

Pro: Das Femidom bietet nicht nur Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft, sondern auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Zudem besteht es nicht aus Naturkautschuk (Latex) und wird deswegen auch bei einer Latex-Allergie gut vertragen. Contra: Das Femidom ist relativ unzuverlässig (s. Pearl-Index).

Wie wird ein Femidom angewandt?
Das Femidom ist eine Art Schlauch, der auf einer Seite verschlossen ist und aus hauchfeinem, reißfestem Kunststoff besteht. An beiden Schlauchenden ist ein Ring eingearbeitet, durch den sich das Femidom mit der verschlossenen Seite wie ein Diaphragma über den Gebärmuttermund und mit der offenen Seite außen über die Schamlippen stülpen lässt. Seine Vorteile gegenüber dem Kondom sind, dass die Anwendung des Femidoms nicht – wie die des Kondoms – von der Steifheit des Penis abhängt und es zudem schon bis zu 10 Stunden vor dem Verkehr eingesetzt werden kann.

Was ist bei der Anwendung zu beachten?
Um ein Femidom richtig einsetzen zu können, braucht es ein wenig Übung – dann geht es ganz leicht. Weil man es bis zu 10 Stunden vor dem Geschlechtsverkehr einsetzen kann, besteht meist die Möglichkeit, das Liebesspiel „geschützt“ zu beginnen und nicht durch das Hantieren mit dem Femidom zu stören. Bei manchen Stellungen während des Verkehrs kann es passieren, dass das Femidom verrutscht. Dann kann man es am Außenring, der über den großen Schamlippen liegt, festhalten, damit es nicht in die Scheide gleitet.

Da das Femidom aus Kunststoff ist, kommt es leicht dazu, dass es beim Verkehr „quietscht“ – etwas Gleitmittel aufgetragen, und das Problem ist gelöst.
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Praktisch, sicher und hormonfrei: das Diaphragma

(Pearl-Index: 1-20)

Sie möchten als Frau Ihren Empfängnisschutz selbst in die Hand nehmen, nur „im Fall der Fälle“ verhüten und zwar ganz ohne Hormone? Dann ist für Sie das Diaphragma eine gute Option. Es ist leicht einzusetzen, jederzeit anwendbar, passt in die Handtasche und greift nicht in Ihren Hormonhaushalt ein. Richtig angewandt und kombiniert mit einem chemischen Verhütungsmittel, ist es relativ sicher, schützt aber nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

Ein Diaphragma ist eine runde, leicht gewölbte Kappe aus Latex oder Silikon und in neun verschiedenen Größen verfügbar. Welche für Sie die richtige ist, sagt Ihnen Ihre Frauenärztin oder Ihr Frauenarzt, ohne deren/dessen Rat Sie kein Diaphragma verwenden sollten, wenn Sie nicht das Risiko einer Schwangerschaft eingehen wollen.

Ein gut angepasstes Diaphragma – ob es (noch) das richtige ist, sollte alle sechs Monate vom Frauenarzt überprüft werden – hat eine Lebenszeit von bis zu zwei Jahren, dann sollte es durch ein neues ersetzt werden.

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Wie wird ein Diaphragma eingesetzt?

Bevor Sie das Diaphragma zum ersten Mal benutzen, sollten Sie es „für den Ernstfall“ schon vorher ein paar Mal ausprobiert haben. Dann ist das Einsetzen ganz leicht: Durch den weichen Drahtring, der in den Diaphragmarand eingearbeitet ist, lässt es sich ganz leicht zusammendrücken, mühelos in die Scheide einführen. Es liegt dann wie eine Scheidewand in der Scheide vor dem Muttermund. Ganz wichtig: Damit die Verhütung wirklich klappt, muss das Diaphragma vor dem Einsetzen auf der dem Muttermund zugewandten Seite mit einem chemischen Verhütungsmittel bestrichen werden.

Wann wird das Diaphragma eingesetzt?

Das Diaphragma sollte am besten kurz vor dem Geschlechtsverkehr eingesetzt werden. Auch etwas früher ist möglich, dann sollten aber zwischen Einsetzen und Verkehr höchstens zwei Stunden liegen. Kommt es mehrmals hintereinander zum Geschlechtsverkehr, darf das Diaphragma nicht herausgenommen zu werden, aber es sollte dann nochmals Spermizid möglichst tief in die Scheide eingeführt werden. Das gelingt am besten mit einem Applikator, der den Gels und Salben in der Regel beigefügt ist.
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Kann ich das Diaphragma nach dem Geschlechtsverkehr herausnehmen?

Nein, damit müssen Sie mindestens 8 Stunden warten, denn so lange können Spermien überleben. Nach spätestens 24 Stunden sollte es aber entfernt werden, weil es sonst zu Irritationen des Scheidenmilieus und in der Folge zu Infektionen kommen kann.
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Kann es zu Nebenwirkungen kommen?

Nebenwirkungen wie Ausfluss oder eine Scheidenentzündung gehen in aller Regel auf das Konto der verwendeten chemischen Verhütungsmittels und nicht auf das des Diaphragmas. Dem vorbeugen lässt sich am besten, indem man darauf achtet, dass das Diaphragma nicht zu lange, also mehr als 24 Stunden, in der Scheide verbleibt. Machen sich nach dem Verkehr Hautreizungen – bei Mann oder Frau – bemerkbar, könnte ein Umsteigen auf ein anderes Spermizid Abhilfe schaffen. In seltenen Fällen liegt auch eine Allergie auf das Diaphragma -Material vor, dann hilft nur ein Wechsel der Verhütungsmethode.
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Portiokappe für Pillenmüde

(Pearl-Index: 2-6)

Die Portiokappe hat ihren Namen von dem lateinischen Begriff „Portio vaginalis uteri“ und beschreibt mit der Kurzform „Portio“ den in die Scheide ragenden Teil der Gebärmutter (Gebärmutterhals mit Muttermund). Die Portiokappe wird über den Muttermund gestülpt. Oft wird empfohlen, die Portiokappe immer zusammen mit einem chemischen Verhütungsmittel zu verwenden.
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Wie wird die Portiokappe eingesetzt?

Wie das Diaphragma muss die Portiokappe individuell von der/dem Frauenarzt/ärztin oder der Hebamme angepasst und ihr Sitz regelmäßig überprüft werden. Sie sitzt dann richtig, wenn Sie sie nicht spüren. Ist die richtige Portiokappe gefunden, wird während des Liebespiels, höchstens aber 20 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr innen eine erbsengroße Menge (nicht mehr) eines chemischen Verhütungsmittels aufgetragen und die Portiokappe über den Muttermund gestülpt. In seltenen Fällen passiert es, dass die Portiokappe während des Geschlechtsverkehrs vom Muttermund rutscht – dann wurde entweder zu viel Gel verwendet oder eine Portiokappe in der falschen Größe.
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Wie lange darf die Portiokappe in der Scheide bleiben?

Damit es nicht doch ungewollt zu einer Empfängnis kommt, sollte die Portiokappe mindestens 8 Stunden nach dem Verkehr in der Scheide über dem Muttermund verbleiben, jedoch nicht länger als höchstens 48 Stunden. Die Reinigung ist dann ganz einfach: Sorgfältig mit Wasser und Seife waschen und anschließend unter fließendem Wasser abspülen, damit keine Seifenreste zurückbleiben.


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Kann es zu Nebenwirkungen kommen?

Wenn keine Latexallergie besteht und die Portiokappe nicht länger als höchstens 48 Stunden in der Scheide verbleibt, sind Nebenwirkungen, wie auch beim Diaphragma, eher von den verwendeten Cremes und Gels zu erwarten als von der Portiokappe selbst. Wichtig zu wissen: Die Portiokappe bietet, genau wie das Diaphragma, leider keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
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Auswahl: Pillenmüde finden in Apotheken und Drogerien eine große Auswahl an chemischen Verhütungsmitteln.
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Für jeden Geschmack etwas: Kondome gibt es nicht nur in vielen Farben und Formen, sondern auch in den verschiedensten Geschmacksrichtungen.
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Gar nicht cool: Kondome können durch zu warme oder zu kalte Aufbewahrung ebenso Schaden nehmen wie durch mechanische Beanspruchung, etwa in der Hosentasche.
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Gut verträglich: Das Femidom ist 17 Zentimeter lang und aus durchsichtigem Kunststoff.
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Passen muss es! Deswegen sollte die Größe des Diaphragmas vom Frauenarzt oder der Hebamme bestimmt werden.
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Anwendung „innerlich“: Das Diaphragma muss fest zwischen dem hinteren Scheidenteil und dem Schambein klemmen, so dass es wie eine Scheidewand vor dem Muttermund sitzt.
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Ähnliche einem Diaphragma – nur kleiner: Die Portiokappe ist wie ein „Fingerhut“ über den Gebärmutterhals gestülpt.
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